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Geschlossene Immobilienfonds als langfristiges Investment

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Anleger, die in Immobilien investieren wollen, können entweder selbst ein Objekt erwerben oder sich an geschlossenen Immobilienfonds beteiligen. Diese Fonds investieren je nach Fondskonzept in Büro-, Gewerbe- oder Wohnimmobilien und bieten damit die Chance, an der Entwicklung unterschiedlicher Märkte zu partizipieren.

Immobilien als langfristiges Investment

Geschlossene Immobilienfonds sind ebenso wie der direkte Immobilienerwerb ein langfristiges Investment, denn viele dieser Fonds sind mit Laufzeiten von 15-25 Jahren konzipiert. Da diese Fonds Planungssicherheit benötigen, ist ein Einstieg lediglich während der Zeichnungsphase möglich. Im Anschluss wird der Fonds geschlossen, Verkäufe von Fondsanteile sind von nun an nur noch über den Zweitmarkt möglich. Während der Fondslaufzeit erzielen die Anleger dann Mieteinnahmen durch die Vermietung der Objekte, die nach Abzug der Verwaltungskosten jährlich ausgeschüttet werden. Wichtig ist dabei, bereits vor der Zeichnung des Fonds darauf zu achten, dass nur solvente Mieter gewählt und idealer Weise langfristige Mietverträge geschlossen werden. So können Anleger langfristig mit stabilen Erträgen und der prognostizierten Rendite rechnen. Zum Ende des Anlagezeitraums wird die Immobilie dann vom Fonds verkauft und erzielt dabei in aller Regel weitere Gewinne. Auch diese können nun an die Anleger ausgeschüttet und in die Gesamtrendite eingerechnet werden.

In- und ausländische Angebote verfügbar

Neben den unterschiedlichen Fondskonzepten geschlossener Immobilienfonds haben Anleger auch die Wahl zwischen in- und ausländischen Fonds. Inländische Immobilienfonds investieren dabei, wie der Name schon vermuten lässt, ausschließlich auf dem deutschen Immobilienmarkt und bieten Anlegern so die Möglichkeit, sich direkt vor Ort zu engagieren. Die Erträge gelten dann beim deutschen Finanzamt als „Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung“ und werden daher mit dem persönlichen Steuersatz versteuert.

Alternativ sind aber auch zahlreiche ausländische Fonds verfügbar, die eine Investition in den Niederlanden, in den USA oder aber in Osteuropa ermöglichen. Deren Gewinne werden häufig direkt im Ausland besteuert, was aufgrund niedrigerer Steuersätze sowie hoher Freibeträge im Ausland für deutsche Anleger unter Umständen Steuervorteile bieten kann. Bei diesen Fonds ist es natürlich ebenso wichtig, das jeweilige Investitionsobjekt genau zu betrachten und auch die Bonität der Mieter zu überprüfen. Spezielle Informationen zu den jeweiligen Fonds finden sich dabei im Emissionsprospekt, der unter anderem auf Seiten wie fondster.de abgerufen werden kann. In diesem Prospekt müssen die Emissionshäuser genaue Angaben zum Konzept des Fonds, zur Immobilie sowie zu den erwarteten Erträgen machen.

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